Das Immunsystem des Körpers ist ein hoch spezialisiertes Netzwerk von Zellen und Geweben, das den Körper vor dem Eindringen unerwünschter Organismen schützt. Die Hauptaufgabe des Immunsystems besteht darin, sich selbst (was in den Körper gehört) von Nicht-Selbst (was nicht in den Körper gehört) zu unterscheiden. Es wurde berichtet, dass das Immunsystem des Körpers mit zunehmendem Alter allmählich an Wirksamkeit verliert. Daher wird der Begriff „Immuno-Seneszenz“ für die altersbedingte Abnahme der Immunität verwendet.

Die Immunseneszenz bei älteren Menschen ist gekennzeichnet durch eine Involution des Thymus (Thymus schrumpft – er kann keine neuen T-Zellen bilden), eine Veränderung der T- und B-Zell-Antworten und eine schlechte Reaktion auf mikrobielle Antigene.

Die folgende Theorie deutet darauf hin, dass eine verstärkte Diversifizierung oder Zellmutation bei älteren Menschen letztlich zum Versagen der zellulären Erkennung und zum Zusammenbruch bestimmter physiologischer Funktionen führt, was schließlich eine autoimmunähnliche Reaktion wie chronische Entzündung auslösen kann. Kurz gesagt, T-Zellen und B-Zellen sind ein wesentlicher Bestandteil des Immunsystems und können gegen Krankheitserreger wirken und einen bedeutenden Schutz bieten.

externer Krankheitserreger, hier ein Virus
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Die Modifikation des Immunsystems, die mit dem Altern einhergeht, ist meist mit dem Rückgang von T-Lymphozyten und B-Lymphozyten verbunden. Begleitend zu einer solchen Veränderung kommt es zu einer Abnahme des körpereigenen Abwehrsystems gegen äußere Krankheitserreger.

In ähnlicher Weise führt die Abnahme zytotoxischer oder T-Killerzellen zu einer geringen Reaktion auf fremde Krankheitserreger, was schließlich zu mehr Infektionen führt.

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